Yanik Wagner / 016 Dorfbau
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Abschlussarbeit: Am 10.Ferbuar 2019 wurde in der Schweiz per Volksabstimmung über die Zersiedelungsinitiative entschieden. Dem Voraus ging ein intensiver Abstimmungskampf welcher die Frage, wie wir mit der endlichen Ressource Bauland umgehen wollen, zum breit diskutierten Thema machte. Obwohl man sich einig darüber war, dass die aktuelle Vorgehensstrategie zur Schaffung von neuem Wohn- und Arbeitsraum und der damit verbundene Verbrauch an freien Flächen d.h. an natürlichen bzw. unbebauten Landschaftsräumen, längerfristig nicht aufgehen wird, wurde die Initiative abgelehnt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen konnten die Bevölkerung nicht überzeugen.

Mein Interesse lag darin, anhand einer beispielhaften Gemeinde zu untersuchen, wie eine architektonische Reaktion unter diesen Gesichtspunkten aussehen könnte. Welche Alternativen sind in einer durch Zonenpläne regulierten Gemeinde denkbar, wo bis anhin auf die Bevölkerungszunahme mit der Einzonung (Umwandlung von Landwirtschafts- oder Freihaltezonen in Bauzonen) neuer, angrenzender Flächen reagiert wurde? Wie könnte eine entsprechende bauliche Umsetzung aussehen? UdK-Berlin, 2020

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